Neunte Etappe, Entzündung des Olympischen Feuers

Neunte Etappe, Entzündung des Olympischen Feuers

Endlich ist es soweit. Das Olympische Feuer ist in Endorf eingetroffen und die dritten Olympischen Sauerlandspiele sind eröffnet.

Um 14:12 und 11 Sekunden wurde das Olympische Feuer entfacht und die Spiele wurden feierlich eröffnet.

Ankunft

Achte Etappe, der Weg ins Sauerland!

Achte Etappe, der Weg ins Sauerland!

Nach dem Abstecher in die Hauptstadt geht es für unseren Läufer direkt ins Sauerland, an den Ort der Spiele. Nach dem Erreichen der Kreisgrenze des Hochsauerland Gebiets, wird unser Athlet von tausenden Menschen begrüßt und in die Stadt Sundern begleitet. Endorf als Veranstaltungsort ist ein Ortsteil der Weltmetropole Sundern und übernimmt somit die Dachorganisation. Unser Staffelläufer wird vom Bürgermeister persönlich empfangen und darf sich ins Goldene Buch der Stadt Sundern eintragen. Danach geht es zur St. Josefs Kirche, welche seit 700 Jahren als Wallfahrtskirche des Heiligen Jakobus und somit als Ausgangspunkt des Jakobsweg gilt. Auch ist die Stadt Sundern Partnerstadt von Santiago de Compostella und so schließt sich ein Kreis im Rundlauf für unseren Athleten, welcher in der vierten Etappe auf dem Jakobosweg unterwegs war.

Nach dem formellen Teil der Tour, besuchte unser Athlet das Kirchweihfest in Sundern. Dort wurde Ihm reichlich Sellerieköhm und Schnaps nach sauerländischem Brauch eingetrichtert.

Unser Läufer hofft, dass er es morgen pünktlich zur Eröffnung schafft.

Rathaus1 Bürgermeister Kirche1

Achte Etappe, zurück nach Deutschland

So langsam kommt unser Staffelläufer dem Austragungsort näher. In der Nacht wurden die Alpen überquert. Trotz der Anstrengungen der letzten Tage, wurde morgens ein Zwischenstopp auf der Zugspitze eingelegt. Die Zugspitze ist mit 2962 m ü. NHN der höchste Berggipfel der Bundesrepublik Deutschland und des Wettersteingebirges in den Ostalpen. Das Zugspitzmassiv liegt südwestlich von Garmisch-Partenkirchen in Bayern und im Norden Tirols. Über seinem Westgipfel verläuft die Grenze zur Republik Österreich. Die erste namentlich nachgewiesene Besteigung der Zugspitze geschah am 27. August 1820 durch den Vermessungsingenieur und damaligen Leutnant des bayerischen Heeres Josef Naus, seinen Messgehilfen Maier und den Bergführer Johann Georg Tauschl. Unser Bild zeigt Guido Keil am Panorame-Gipfelrestaurant, welches schon einmal für ein großes Fotoevent genutzt wurde. So wurde hier ein James Bond 007 Film gedreht.

Aus den Bergen ging es direkt in die Hauptstadt von Deutschland Berlin. Auf dem Programm stand der Deutsche Bundestag. Mit großem Applaus wurde unser Läufer begrüßt und durfte eine kleine Rede halten.

„ein Ferienlager ist ein wichtiger Baustein für die Entwicklung unser Kinder. Sie entwickeln im Ferienlager ihre Fähigkeiten zu mehr Selbstständigkeit. Hier steht nicht immer Mama oder Papa hinter den Kleinen. Sicherlich übernehmen diese Rolle die Gruppenleiter, aber das ist etwas anderes. Auch lernen die Kinder den Umgang mit anderen Kindern und wie eine Gruppe funktioniert und das nicht nur im Spiel, sondern es müssen auch Aufgaben gemeinsam erledigt werden. Somit ist ein Ferienlager ein erster Schritt hin zum erwachsen werden“ so Guido Keil in seiner Rede im Bundestag. Sämtliche Abgeordnete sprachen sich für eine bessere Förderung von Ferienlagerfreizeiten aus und Angela Merkel versicherte unserem Athleten sich persönlich dafür einzusetzen. „Ich freue mich über den Zuspruch und hoffe es wird auch wirklich was gemacht. Die Stadt Ahlen unterstützt trotz einer angespannten Finanzlage Ferienlager, dafür unseren Dank. Leider bekommen wir aber keine Unterstützung von Landes- oder Bundesebene. Ich hoffe das wird sich jetzt ändern.“  so Guido Keil weiter.

Anschließend begrüßte der Bundespräsident Herr Gauck unseren Läufer. Nach einem kurzen Meinungsaustausch ging es allerdings schon weiter den der Termin der Spiele in Endorf rückt immer näher. Noch drei Mal schlafen und dann geht es los!

Gauck Bundestag Zugspitze

Siebte Etappe, zurück nach Europa in die ewige Stadt Rom mit Besuch des Papstes

Siebte Etappe, zurück nach Europa in die ewige Stadt Rom mit Besuch des Papstes

Nach dem Ausritt ins All kehrt unser Staffelläufer zurück nach Europa. Ziel der siebten Etappe ist die ewige Stadt Rom.

Auf dem Petersplatz wird unser Läufer von vielen tausenden Menschen empfangen. Darunter ist auch eine Abordnung vom Sport- und Heimatverein Endorf, welcher bekanntlich Mitorganisator der diesjährigen Sportspiele in Endorf ist. Der erste Vorsitzende des Sport- und Heimatvereins Endorf Klaus Bruder freut sich auf die Spiele und begrüßt ganz herzlich unseren Athleten. „Wir haben sonst keine solchen großen Events in unserem Dorf. Normalerweise besteht unser Jahresprogramm auf den Betrieb der Ehrenamtskneipe, Unkraut jäten auf dem Dorfplatz und dem aufstellen des Maibaums, und nun eine solch riesige Veranstaltung, so berichtet voller Stotz der erste Vorsitzende.

Als zweiter Verein aus dem Austragungsort ist der Schützenverein angereist. Angeführt wird der Schützenverein von Peter Meyer, welcher im Juli neuer Schützenkönig geworden ist. „einfach riesig eine solche Veranstaltung im Dorf zu haben, woll“ so der Schützenkönig auf sauerländischer Art. „Wir hoffen auf gute und faire Spiele und das Doping kein Thema ist, woll“ erzählt uns der Schützenkönig weiter.

Nach dem Treffen mit den Vereinen bekommt unser Staffelläufer eine Audienz beim Papst. Bei diesem Anlass überreicht der Papst an das Betreuerteam die neuen Ferienlagershirts und gibt seinen Segen für die Spiele in Endorf. Nach einem ca. 2 stündigem Gespräch unter vier Augen muss unser Läufer weiter, denn die nächste Etappe steht schon an.

vor dem Petersdom Rom Sportverein Rom Schützen

Sechste Etappe, Start zum Mond

Sechste Etappe, Start zum Mond

Auf seiner sechsten Etappe wurde die Fackel von unserem Läufer zum Mond und der ISS (Internationalen Raumstation) gebracht. Problematisch war das es im Weltall keinen Sauerstoff gibt und folglich eine Flamme nicht existieren kann. Zur Lösung des Problems haben die NASA Physiker eine neue Technik entwickelt, welche sie sich bei der Sonne abgeschaut haben. Auf der Sonne wird ein Feuer mittels Kernfusion angefacht. Bei der Kernfusion verschmelzen einzelne Atomkerne und dabei wird eine Menge Energie in Form von Feuer und Wärme frei. Diese Technik wurde nun dazu genutzt, dass die olympische Flamme auch im Weltraum brannte.

Gemeinsam mit seinen drei Raumfahrtkollegen betrat unser Staffelläufer um 11:11 Uhr (GMT-5) in Houston Texas eine Trägerrakete des Typs Omega B2. Der Start erfolgte um 12:12 Uhr (GMT-5) planmäßig und ohne Zwischenfall. Nach 89 min und exakt 22,56897 Sek. traf die olympische Flamme auf dem Mond ein. Ein großer Schritt für mich und ein kleines Zeichen für die Menschheit, war der Kommentar von Guido Keil, nach seinem Ausflug auf dem Mond.

Um 19:39 Uhr (GMT-5) setzte dann die Raumkapsel wieder auf der Erde auf.

Steckenlänge der sechsten Etappe, mehr als eine halbe Millionen km.
384.400 km zum Mond und drei Erdumrundungen 126.000 km zzgl. 19 km Anfahrt vom Hotel zur Startrampe.

Raumfahrer Mond Im Raumanzug

Fünfte Etappe, die Hautstadt der USA Washington DC

Von New York geht es in die Hauptstadt der USA nach Washington DC wo unser Fackelträger begeistern begrüßt wird. Nach einem Marathon durch die Stadt, kam es zu einem Meinungs- und Informationsaustausch zwischen dem Präsidenten der USA, einigen alten Präsidenten und unserem Läufer. Nach der 4 stündigen Unterredung mit dem Präsidenten der USA und einigen seiner Vorgänger, war man sich einig. „Ein Ferienlager, wie das Ferienlager Vorhelm/Sauerland ist einmalig und super und muss unbedingt gefördert werden. So wird die USA eine Sonderbriefmarke zu Gunsten des Ferienlagers heraus geben. Einige wollten dem Ferienlager den Friedensnobelpreis verleihen. Besonders Herr Clinton machte sich für diesen Vorschlag stark, da er schon in der Vergangenheit mit dem Ferienlager zu tun hatte. Herr Clinton wird in Oslo beim Nobelpreiskomitee den entsprechenden Vorschlag einreichen. Herr Obama kündigte einen Besuch in diesem Jahr in Endorf an. Das hängt allerdings von der aktuellen Sicherheitslage ab, so der Präsident weiter. Nach dem Gespräch ging für unseren Läufer weiter zur nächsten Station.

UAS Präsidenten USA Marathon

Vierte Etappe, über Fuerteventura in die USA

Vierte Etappe, über Fuerteventura in die USA

Zuerst kommt geht es auf das Eiland von Fuerto Klaus (Felix Demski). Dieser hat sein Hobby Ferienlager zum Beruf gemacht. Leider kann aus diesem Grund Felix nicht mit dabei sein. Auf dem Bild sind unser Läufer und Fuerto Klaus zu sehen. Manche könnten auch meinen das ist Cristiano Ronaldo, dem ist aber nicht so. Unser Staffelläufer wurde auch über das Logo des Robinson Clubs aufgeklärt. Das zeigt eindeutig einen Papagei, darauf legt Felix viel wert. Wir hoffen das Felix 2017 vielleicht wieder zum Ferienlagerteam stößt und wieder mit dabei ist.
Weiter geht es von dieser schönen Insel in die USA. Dort trifft unser Fackelläufer die Freiheitsstatue (Statue of Liberty).

Auf dieser Etappe würden 8752 km zurück gelegt.

Fuerte Klaus

Freiheitsstatur

Dritte Etappe, entlang dem Jakobsweg (Via de la Plata) zur Kathedrale von Santiago de Compostela

Nach dem Ruhetag geht es weiter mit dem Fackellauf. Ziel ist die Kathedrale von Santiago de Compostela. Sie steht über einer Grabstätte, die dem Apostel Jakobus zugeschrieben wird, und ist Ziel des Jakobsweges. Durch die bischöfliche und päpstliche Anerkennung der aufgefundenen Gebeine als Reliquien des Jakobus gilt die Kathedrale von Santiago als Grabeskirche des Apostels Jakobus.

In einem kurzen Interview berichtet uns Guido Keil. Ich war froh über den Ruhetag, gerade nach der problematischen und gefährlichen Durchquerung  bei Gibraltar. Gleichzeitig freue ich mich auf die weiteren Stationen.

Eine besondere Ehre wurde unserem Staffelläufer gewährt. Er durfte das Weihrauchfass (Botafumeiro) schwenken. Das Botofumerro wiegt 54 kg und gehört zu den größten seiner Art.

 

Gesamtetappe 1342 km, wobei 1000 km auf Via de la Plata zurück gelegt worden sind.

Compostela Weihrauchfass

Zweite Etappe ging an der Küste Afrikas entlang und durch die Straße nach Gibraltar zurück nach Europa.

Zweite Etappe ging an der Küste Afrikas entlang und durch die Straße nach Gibraltar zurück nach Europa.

Nach dem Start ging es an den schönen Küsten Afrikas 4388 km entlang bis nach Ceuta in Marokko.  Von dort ging es schwimmend weiter durch die Straße von Gibraltar vorbei am Affenfelsen nach Gibraltar als Endstation der Etappe. Die Schwimmstrecke stellte sich als nicht ganz ungefährlich heraus. Zum einen kam es zu einer Begegnung mit einem Hai. Gefährlicher aber war die Begegnung mit einer Nixe oder einer Sirene welche wir aus der griechischen Mythologie kennen. Um was es sich genau handelt konnte unser Expertenteam nicht mit Gewissheit sagen. Zum Glück konnte unser Athlet die Gefahren hinter sich lassen und ist an seinem Etappenziel angekommen. "Natürlich hatte ich etwas Angst in der Situation, aber meine jahrelange Teilnahme am Ferienlager hat mich abgehärtet", berichtet uns der Läufer nach dem Ziel in Gibraltar.

Hai

Nixe

Erste Etappe Jerusalem und die Pyramiden von Gizeh

Nach der feierlichen Eröffnung und dem entzünden der Flamme gestern in Athen, hat unser Läufer seine erste Station die Pyramiden von Gizeh  in Ägypten erreicht.

Gesamtstreckenlänge 3.701 km entlang der E80.

Zwischenstation war Jerusalem wo tausende von Menschen unseren Läufer begrüßten und einen Teil  des Wegs begleiteten.  Unser Bild zeigt das Olympische Feuer als Friedenssymbol an der Davidzitadelle in Jerusalem.

K1024_Jerusalem Lauf K1024_Pyramiden